Thema - ASP

VonNiels Saeger

Aufruf zur ASP-Prävention

Wichtige Information an die Jägerschaft Uecker-Randow e.V. zur Vorbereitung der ASP-Prävention.

Am 23.09.2020 fand die Sitzung der Arbeitsgruppe Schwarzwild des Landkreises Vorpommern Greifswald statt. Das Veterinäramt hat umfangreich über die bevorstehenden Maßnahmen berichtet, die bei Ausbruch der ASP in Mecklenburg Vorpommern auf uns zu kommen.

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VonRedaktion

ASP breitet sich weiter aus

Informationen vom 23.September 2020
Das Friedrich Loeffler Institut hat heute bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Diese neun Wildschweine wurden alle tot im Ortsteil Kummro nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden. Damit steigt die Gesamtzahl auf 29 bestätigte ASP-Fälle im Land Brandenburg.
Die Fundorte liegen alle im bereits identifizierten Kerngebiet, hier soll der mobile Zaun (laut Pressemitteilung des LJV) umgehend durch einen festen Zaun ersetzt werden.

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VonRedaktion

ASP im Spree-Neiße Kreis

Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) musste am 10. September 2020 den ersten Fall einer Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg leider bestätigen. Der stark verweste Kadaver eines Wildschweins wurde unweit der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden.

Damit liegt rechtlich ein ASP-Ausbruch nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 der Schweinepest-Verordnung vor und Deutschland verliert seinen Status “seuchenfrei”. Die ASP ist für den Menschen zwar ungefährlich, für Wild- und Hausschweine allerdings in jedem Fall tödlich.

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Briefkasten für Proben am Forstamt Torgelow

+++++ Update 20.08.2020 +++++
Ein neuer Briefkasten für Trichinenproben steht ab sofort am Forstamt Torgelow wieder für euch bereit. Ab heute können die Trichinenproben dort also wieder eingeworfen werden. Die Leerung erfolgt wieder wie gewohnt täglich von Montag bis Donnerstag, jedoch nicht am Freitag und an den Wochenenden.

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ASP-Entschädigungszahlungen verlängert

Die Entschädigungszahlungen für Maßnahmen zur Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest bei der Schwarzwildbejagung werden um ein weiteres Jahr verlängert. Dazu gehören die sogenannte Pürzelprämie, die Aufwandsentschädigung für geprüfte Jagdhunde und die Abgabe von Fall- und Unfallwild, bzw. krank erlegtes Schwarzwild.

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Pürzelprämie unter Corona-Bedingungen

Information zur Pürzelabgabe unter Corona-Bedingungen in den Forstämtern von Mecklenburg-Vorpommern:

Derzeit gelten in der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern “Maßnahmen zur Vorsorge im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Situation”. Die Annahme von Pürzeln in den Forstämtern ist bis zum 30.04.2020 ausgesetzt.
Antragsberechtigte müssen die Pürzel einfrieren. Nach Aufhebung der Maßnahmen können Sie diese dann in Ihrem zuständigen Forstamt abgeben.
Die Abgabe von Schwarzwild (Fallwild) bleibt weiterhin möglich.

Die Aufwandsentschädigung (Pürzelprämie) wird bis auf Weiteres gewährt.

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Temporäre Wildschutzbarriere gegen ASP geplant

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern plant die Errichtung einer temporären Wildschutzbarriere, sollte die ASP dichter als 100 km an die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern heranrücken.
Gleichzeitig bittet er die Jägerschaft Uecker-Randow um Mithilfe zur deutlichen Verminderung der Schwarzwildbestände, vor allem in den mittelbaren Grenzbereichen.
Konkret betroffene Eigentümer von Grenzflurstücken werden in den kommenden Tagen von Mitarbeitern der Landesforst kontakiert um gemeinsame Vereinbarungen zu treffen und die Klärung der Modalitäten zu besprechen.

Im folgenden findet ihr das vollständige Schreiben von Dr. Till Backhaus mit den entsprechenden Details.

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Afrikanische Schweinepest

Ausbreitung der ASP
Aktuelle Nachweise der Afrikanischen Schweinepest im Baltikum, in Belgien, Bulgarien, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, der Ukraine und Ungarn 2020, Stand 04.02.2020

ASP nur noch 12 km bis Deutschland

***Update vom 22.01.2020***
Südlich der polnischen Stadt Sorau haben Behörden bei einem Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Damit ist die Tierseuche nur noch rund 12 Kilometer entfernt von Sachsen.
Der DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und die Behörden sofort zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet.
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VonRedaktion

Neues zur Pürzelprämie

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist die derzeit größte Bedrohung für die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland. Und das Risiko steigt, so auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Untertitel im Video können in den "Videoeinstellungen" angepasst werden.

African Swine Fever: how to stay one step ahead
Quelle: Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA

Die Tierseuche hat sich seit 2014 in mehreren EU-Mitgliedsstaaten, zuletzt auch in Belgien, ausgebreitet. Um die ASP erfolgreich abzuwehren und eindämmen zu können ist es notwendig, den Schwarzwildbestand so gering wie möglich zu halten, damit potentielle Infektionsketten gar nicht erst entstehen können.

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Pürzelprämie erneut verlängert

Um die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sollen mit der Pürzelprämie die Abschusszahlen von Wildschweinen weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden.

Aus diesem Grund hat das Agrarministerium die Pürzelprämie für jedes erlegte Wildschwein um zunächst ein Jahr bis Ende März 2020 verlängert.

Bis 2022 sei eine weitere Verlängerung geplant und ist bereits Gegenstand der Haushaltsverhandlungen. Landwirtschaftsminister Till Backhaus begründete diesen Schritt damit, dass sich die Afrikanische Schweinepest in Europa weiter ausbreite.

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