Informationen / News

VonRedaktion

ASP Ausbreitung verhindern

Ab 15. November 2020 wird bis auf Widerruf, für die Trichinellenuntersuchung von Schwarzwild, welches in Jagdrevieren des Landkreises Vorpommern-Greifswald erlegt wurde, KEINE Untersuchungsgebühr erhoben.

Michael Sack, Landrat

Jede Trichinenprobe mit Blutprobe

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Deutschland weiter aus. Nachdem nun auch in Sachsen ein erlegtes Wildschwein vom Friedrich Löffler Institut positiv getestet wurde, erhöht sich die Anzahl auf 128.

Grund genug hier noch einmal die wichtigsten Informationen und Handlungsempfehlungen zusammen zu fassen.

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VonRedaktion

Drückjagden und Corona

Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild


Aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen zur Eindämmung der bundesweit gestiegenen Infektionszahlen ist die Corona-Verordnung (VO) des Landes Mecklenburg-Vorpommern, geändert am 31. Oktober 2020, angepasst worden.

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VonRedaktion

Vorstandssitzung 2020

Thema ASP Ausbreitung, was ist jetzt zu tun

Am 20.10.2020 fand die erweiterte Vorstandssitzung mit allen Hegeringleitern und Obmännern statt.

Amtstierärztin Petra Kabelitz war zu Gast und sprach über den aktuellen Stand der Ausbreitung der ASP. Die wichtigste Information dabei:

Zu jeder Trichinenprobe ist ab sofort auch eine Blutprobe mitzuliefern.
Ebenso ein Proben-Begleitschein und der Vorbinder mit dem Antrag auf Untersuchung.

Amtsveterinärin Petra Kabelitz

Um diese Forderung zu unterstützen hat Frau Kabelitz eine Grundausstattung an Tupfern und Röhrchen mitgebracht, die Ihr Euch bei Euren Hegeringleitern abholen könnt. Ausreichend Vorräte sind in Beschaffung. Weitere Informationen, welche Vordrucke/Formulare verwendet werden müssen oder wann Tupferproben und wann Blutproben zum Einsatz kommen, findet Ihr im Artikel ASP – Ausbreitung verhindern.

Berichte der Obmänner und der Schatzmeisterin

Wilhelm Schröter, Obmann für Hundewesen berichtet über die vergangene Saison, die Erfolge bei der Ausbildung brauchbarer Jagdhunde und die Schwierigkeiten, die das Coronajahr bei der Ausbildung mit sich brachten.

Willy Schrandt, Prüfungsleiter bei den Brauchbarkeitsprüfungen mahnt an, dass die Leistungen der Hunde in den vergangenen Jahren und insbesondere in diesem Jahr rückläufig sind.
Seiner Einschätzung nach kann das nicht nur auf die erschwerten Bedingungen in diesem Jahr zurückgeführt werden, sondern es mangelt ihm ganz klar an Übung, Übung, Übung.
Dabei weist er immer wieder darauf hin sich die Unterstützung von erfahrenen Ausbildern zu holen. Der nächste Prüfungstermin ist für den 16.10.2021 geplant. Es werden die Fächer, Stöbern, Schweiß und Gehorsam geprüft.

Michael Scholz vom Landesforst und Obmann für Natur- und Umweltschutz berichtet über seine Stellungnahmen, bezogen auf 8 verschiedene geplante Projekte in unserer Region. Dazu gehören hier vor allem die Planung von Wind- und Solarparks. Er hat in seiner Funktion seine Einschätzung zu diesen geplanten Projekten ggü. dem Landesjagdverband abgegeben.

Gunther Greiff, Schießobmann kann leider wieder nichts Gutes berichten. Den größten Teil des Jahres galten unsere Schießstände als Sportstätten für die Freizeitgestaltung und waren wegen der strengen Corona-Maßnahmen geschlossen. An den wenigen geöffneten Wochenenden fanden einige Schießtrainings der Hegeringe statt, allerdings mit sehr schlechter Beteiligung.
Belling will demnächst feste Schießtermine zum Üben anbieten und damit die Möglichkeit eröffnen, dass man ohne Weiteres zu diesen Terminen kommen und trainieren kann. Konkrete Termine gab es aber noch nicht.

Martin Kortmeyer, Ausbildungsleiter für die Jungjägerausbildung berichtete über den diesjährigen Ausbildungskurs. Zehn Schüler sind zu Beginn des Jahres angetreten, auch für sie gab es coronabedingt sehr lange Pausen an denen sie nicht beschult werden konnten. Während dieser Zeit hat ein Schüler den Kurs abgebrochen.
Die restlichen neun sind zur Prüfung angetreten, sieben haben erfolgreich bestanden und zwei kommen noch einmal zur Nachprüfung im Schießen. Hier waren es wohl am Ende doch die Nerven die bei einem der Beiden versagt haben. Alles in allem ist er mit dem Ergebnis zufrieden. Die ersten Anmeldungen für das Jahr 2021 liegen auch bereits vor.

Großen Dank für jahrelanges Ehrenamt

Burkhard Lau ist seit vielen, vielen Jahren ununterbrochen der Schatzmeister des damaligen Kreisjagdverbandes und des heutigen Jägerschaft Uecker-Randow e.V..
Jederzeit hat er sein Amt mit großer Gewissenheit und immer anstandslos ausgefüllt. Aus gesundheitlichen Gründen verabschiedet er sich nun aus diesem Amt und wir bedanken uns bei ihm für sein jahrelanges Engagement. Mit auf den Weg geben wir ihm natürlich weiterhin gute Genesung und noch viel Weidmannsheil.
Niels Saeger sagt Danke Burkhard und überreicht ihm im Namen der Jägerschaft ein sehr persönliches Geschenk.

Andrea Sawadsky hat das Amt der Schatzmeisterin bereits übernommen und wird es mit ebensolcher Gewissenheit weiterführen, wie Burkhard es viele Jahre getan hat.
In dieser Funktion hat sie die Bilanzen der Jägerschaft heute bereits offengelegt und planbare Einnahmen- und Ausgaben für das nächste Jahr identifiziert.

Zufriedenstellende Bilanz des Abends

Es war nicht einfach diesen Termin zu planen und durchzuführen, welcher ursprünglich als satzungsgemäße Delegiertenkonferenz der gesamten Jägerschaft im April angedacht war und nun umständehalber zur erweiterten Vorstandssitzung wurde.
Der satzungsmäßigen Informationspflicht musste entsprochen werden.
Die nötigen Kontaktbeschränkungen mussten eingehalten werden, die der bereits herannahende zweite Lockdown erforderlich machte.
Ein möglichst großer Teilnehmerkreis musste erreichet werden um über den ASP-Ausbruch und seine unmittelbaren Handlungfolgen zu informieren. Und letztlich musste sichergstellt werden, dass wirklich alle Mitglieder der Jägerschaft am Ende gut informiert sind.

Ich denke das ist uns gelungen und das wird uns auch in Zukunft gelingen.

VonRedaktion

ASP-Früherkennung

Information des Ministeriums für Landwirschaft und Umwelt zur ASP-Früherkennung:

Am 10. September 2020 wurde in Deutschland die Afrikanische Schweinepest bei Schwarzwild amtlich festgestellt. Seitdem breitet sich die ASP rasant im benachbarten Bundesland aus.

Aus diesem Anlass werden im Rahmen der Früherkennungsmaßnahmen hiermit die Jagdausübungsberechtigen eines jeden Jagdbezirks in Mecklenburg-Vorpommern angehalten, ihre Jagdbezirke in größerem Maße als gewöhnlich zu kontrollieren und dabei gezielt nach verendetem Schwarzwild zu suchen. 

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VonRedaktion

Jungjägerausbildung 2020

Die Teilnehmer der diesjährigen Jungjägerausbildung nahmen schon im Januar 2020 als Jagdhelfer an der Drückjagd im Revier Jädkemühl teil. Somit konnten sie bereits vorab jagdliche Erfahrungen sammeln.

Danach folgten viele Unterrichtseinheiten, z.B. in Wildbrethygiene, Jagdrecht, jagdliches Brauchtum, Hundewesen und Wildbiologie. Leider trafen die besonderen Umstände in diesem Jahr auch unsere Schüler und wir mussten im März wegen des coronabedingten Lockdowns mit der Ausbildung einige Wochen pausieren.

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VonNiels Saeger

Aufruf zur ASP-Prävention

Wichtige Information an die Jägerschaft Uecker-Randow e.V. zur Vorbereitung der ASP-Prävention.

Am 23.09.2020 fand die Sitzung der Arbeitsgruppe Schwarzwild des Landkreises Vorpommern Greifswald statt. Das Veterinäramt hat umfangreich über die bevorstehenden Maßnahmen berichtet, die bei Ausbruch der ASP in Mecklenburg Vorpommern auf uns zu kommen.

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VonRedaktion

Gesellschaftsjagden unter Coronabedingungen

Hinweise und Empfehlungen des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. zur Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen – Stand 11.09.2020

Gesellschaftsjagden gelten im Sinne des § 8 Corona-Lockerungs-LVO MV jeweils als Veranstaltung. Veranstaltungen können derzeit unter freiem Himmel mit bis zu 500 und in geschlossenen Räumen mit maximal 200 Personen durchgeführt werden.
Für die Jagdplanung sind immer die jeweils aktuellen Corona- Bestimmungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu berücksichtigen.

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VonRedaktion

ASP breitet sich weiter aus

Informationen vom 11.November 2020

Ab 15. November 2020 wird bis auf Widerruf, für die Trichinellenuntersuchung von Schwarzwild, welches in Jagdrevieren des Landkreises Vorpommern-Greifswald erlegt wurde, KEINE Untersuchungsgebühr erhoben.

Michael Sack, Landrat

Informationen vom 01.November 2020
Die Anzahl der vom Friedrich Löffler Institut bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Deutschland, ist auf 128 gestiegen.
Die Afrikanische Schweinepest ist nach Brandenburg nun auch in Sachsen nachgewiesen worden. Am 31. Oktober bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut, dass das Tier infiziert sei. Mittlerweile ist ein gefährdetes Gebiet um den Fundort eingerichtet und die Fallwildsuche beginnt.

Informationen vom 11.Oktober 2020
Mit rund 300 Helfern zu Wasser, zu Lande und in der Luft wurde eine Rotte von 20-30 Wildschweinen auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz entdeckt. Die kranken und zum Teil bereits verendeten Stücke können aus Sicherheitsgründen noch nicht untersucht werden. Es ist aber naheliegend, dass auch sie mit dem ASP-Virus infiziert sind. Weitere verendete Wildschweine werden derzeit untersucht.

Mit den bereits 55 bestätigten Fällen nähert sich die Zahl der ASP-Fälle in Deutschland nunmehr der Marke 100. Es ist also keine Zeit zu verlieren sich im eigenen Interesse der ASP-Früherkennung und der ASP-Prävention zu widmen.

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VonRedaktion

Lernapp für Jägerprüfung

Offizielle Lernapp für die Jagdscheinprüfung vom LJV Mecklenburg-Vorpommern

Um angehende Jägerinnen bestmöglich bei der Vorbereitung auf die Jagdscheinprüfung zu unterstützen, hat der LJV Mecklenburg-Vorpommern eine offizielle Lernapp herausgebracht.
Die Lernapp ist für alle geeignet, die sich in Mecklenburg-Vorpommern zum/zur Jägerin ausbilden lassen. Egal ob alt oder jung, mit ihr lernt jede/r die offiziellen Prüfungsfragen des Landes Mecklenburg-Vorpommern spielerisch leicht! Mit dem Prüfungsmodus inklusive Notenberechnung kann man eine typische Prüfungssituation nachhaltig üben.

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VonRedaktion

ASP im Spree-Neiße Kreis

Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) musste am 10. September 2020 den ersten Fall einer Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg leider bestätigen. Der stark verweste Kadaver eines Wildschweins wurde unweit der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden.

Damit liegt rechtlich ein ASP-Ausbruch nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 der Schweinepest-Verordnung vor und Deutschland verliert seinen Status “seuchenfrei”. Die ASP ist für den Menschen zwar ungefährlich, für Wild- und Hausschweine allerdings in jedem Fall tödlich.

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